Bitcoin: Blase oder die Zukunft?

Auch wenn die Kryptowährung Bitcoin zum Jahreswechsel 2007/2018 von einem Rekordhoch von 19.000 Dollar auf 13.000 Dollar abstürzte und viele schon vom Bersten der Blase sprachen, hatte sie sich wenige Tage später wieder bei 14.000 Dollar eingependelt. Und dennoch stellt sich die Frage: Ist Bitcoin das Geld der Zukunft?

Währung oder Anlage?

Bitcoin und andere virtuelle Währungen wurden populär, weil man mit ihnen grenzüberschreitend bestimmte Dienstleistungen und Produkte, die vor allem übers Internet bestellt wurden, bezahlen konnte. Allerdings bezweifeln Experten, dass Bitcoin das Zeug zu einer Währung hat. Einer der Gründe ist die Volatilität des Kurses. Keine Währung kann solche Schwankungen vertragen, man denke nur daran, was das für Auswirkungen auf Schulden hat. Anders sieht es aus, wenn man Bitcoin mit anderen Anlagen wie Gold vergleicht. Hier sind Schwankungen schon eher möglich und betreffen nur die Anlage an sich. Man geht davon aus dass die meisten Inhaber von Bitcoins und anderen Krypto-Währungen auf den Anlagewert spekulieren.

Ist die Zeit reif für Kryptos ?

Noch nicht. Es gibt neben Bitcoin immer neue virtuelle Währungen, zum Beispiel Litecoin und Ethereum. Der Markt ist noch zu unterentwickelt, als dass man als normaler Verbraucher hier nennenswert investieren sollte. Wer aber einmal herumspielen will und erste Erfahrungen mit Kryptowährungen machen will, kann bei einer der Börsen sich für einen Betrag von zum Beispiel 100 Euro einige Coins kaufen und dann sehen, wie sie sich entwickeln. Wohlgemerkt, das ist nicht als Anlagetipp zu verstehen.

Was ist Ripple ?

Ripple ist ein Versuch, dem dezentralisierten Bitcoinsystem entgegenzuwirken. Es besteht zum einen aus einer Währung (Ripples) als auch aus einem Netzwerk, in dem Transaktionen sicher gemacht werden können und das der Blockchain ähnlich ist. Vor allem Banken haben an dem System großes Interesse gezeigt. Hintergrund ist, dass mit solchen Netzwerken multinationale Geldtransfers einfacher vonstatten gehen können. Ob der Verbraucher damit dann auch Kosten spart, wird sich zeigen.

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